Ich habe letztens bei einem Vortrag über Klimadaten gesessen und mich dabei ertappt, wie ich innerlich abgeschaltet habe, obwohl das Thema mich eigentlich brennend interessiert. Der Inhalt war wichtig, aber irgendwie blieb nichts hängen. Jetzt frage ich mich, ob das an mir lag oder ob es eine Form der Wissenschaftskommunikation gibt, die nicht so trocken ist. Ich möchte diese Themen wirklich verstehen, aber oft fühlt es sich wie eine Mauer an.
Dieses brennende interesse ist da doch der vortrag hat es nicht erreicht. Die sprache war trocken und die bilder wirkten fern und so kam innerlich das abschalten. Vielleicht ist das keine schuld von dir sondern eine form der wissenschaftskommunikation die eine mauer baut
Vielleicht liegt es an der form der präsentation. Wenn Klimadaten in zahlenfluten ersticken verliert man den roten Faden. Grafiken ohne kontext helfen nicht weiter und eine klare erzahung haette mehr sinn als eine endlose liste von wertepunkten
Vielleicht dachte ich dass es um eine einfache prognose geht und ich suche eine gute story. Vielleicht ist die frage aber viel grundsätzlicher wie man daten wie Klimadaten so erzählt dass sie hängen bleiben ohne als werbepropaganda zu wirken
Was wenn das thema gar nicht primär die zahlen ist sondern die widersprüche zwischen modellen und schattenseiten der daten. Vielleicht sollen wir die frage neu rahmen und stattdessen über verantwortung zeitfenster und machbarkeit reden