Ich habe in letzter Zeit das Gefühl, dass ich ständig zwischen Terminen und Verpflichtungen hin und her renne, aber am Ende des Tages nicht wirklich weiß, wofür die ganze Eile eigentlich gut war. Irgendwie fehlt mir die Verbindung zu dem, was ich tue. Hat jemand von euch auch schon mal erlebt, dass einem plötzlich auffällt, wie sehr man im Autopilot-Modus lebt? Ich frage mich, wie man da wieder rauskommt, ohne gleich alles umzukrempeln.
Ja das kenne ich. Der Kopf steckt oft im Autopilot Modus und abends fragt man sich wofür der ganze Stress gut war. Vielleicht hilft es heute mal zu schauen was dir wirklich wichtig ist.
Vielleicht liegt es an den Erwartungen die wir uns selbst setzen und an der Schnelligkeit mit der der Tag oft abläuft. Kleine Rituale wie eine kurze Pause vor Aufgaben könnten helfen ohne gleich das ganze System zu verändern.
Du meinst Autopilot wie im Auto auf der Autobahn oder eher eine stille mentale Trägheit bei der Arbeit? Vielleicht ist es nur Routine die sich mit der Zeit einschleicht und die Frage bleibt wie man sie sinnvoll nutzt.
Ich bleibe skeptisch wie oft man das Problem nur benennt statt zu lösen. Manchmal scheint es als würden Aufgaben im Wind verwehen und die gute Absicht wird zum Selbstzweck.
Vielleicht geht es eher darum den Blick zu wechseln statt alles zu verändern. Vielleicht könnte es helfen die Arbeit in kleine Schritte zu packen und sich zwischendurch bewusst auszuruhen.
Ein Gedanke den ich gehört habe ist der Energierythmus der eigenen Tage. Er findet Rhythmus zwischen Aktivität und Pause und fordert einen sanften Umgang mit sich selbst statt harter Planerei