Wie merke ich, ob ich nach therapeutischen sitzungen wieder in muster falle?
#1
Ich bin seit ein paar Monaten in Therapie und es hilft mir wirklich. Aber manchmal habe ich das Gefühl, dass ich zwischen den Sitzungen in alte Muster zurückfalle, besonders wenn es stressig wird. Ich frage mich, ob das normal ist oder ob ich irgendetwas falsch mache. Vielleicht geht es anderen auch so, dass der Alltag die ganzen Einsichten dann einfach überrollt.
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#2
Es klingt ehrlich schmerzhaft und zugleich beruhigend zu hören dass zwischen den Sitzungen alte Muster auftauchen, das heißt aber nicht dass die Therapie scheitert sondern dass der Alltag weiter an dir arbeitet.
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#3
Aus analytischer Sicht ist Stress ein Stresstest für neue Denkweisen, Einsichten brauchen Zeit um praktisch zu wirken und Therapie liefert eine Orientierung dafür wie man damit umgeht.
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#4
Vielleicht sitzt du zu streng im Blick, der Alltag mischt sich mit Arbeit und Verpflichtungen und plötzlich wirken die Erkenntnisse schmaler als gedacht.
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#5
Vielleicht fragst du dich ob man das überhaupt normal nennt oder ob das nur ein vorläufiges Durchhänger in der Therapie ist?
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#6
Vielleicht lohnt es sich den Blick zu weiten und den Alltag als Labor zu sehen in dem du ausprobierst wie sich Einsichten verhalten statt zu hoffen dass sie sofort funktionieren.
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#7
Eine Idee die langsam auftaucht ist das Konzept der Resilienz das als Rohfassung eines Widerstands gegen Druck dient ohne es zu einem großen Erklärtext zu machen.
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#8
Vielleicht ist das alles nur eine Mode der Therapie und echte Veränderung bleibt aus ich bleibe skeptisch und lasse mich nicht zu schnell mitknicken.
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