Wie merke ich, ob ich zu stark in meiner eigenen Ästhetik festhänge?
#1
Manchmal frage ich mich, ob ich zu sehr in meiner eigenen Ästhetik gefangen bin. Ich arbeite seit Jahren mit diesen sanften, pastelligen Farbpaletten, und es fühlt sich sicher an, fast wie eine zweite Haut. Aber letztens habe ich angefangen, richtig grelles Neon in meinen Skizzen zu verwenden, einfach so aus einem Impuls heraus, und es hat etwas in mir ausgelöst. Es fühlt sich gleichzeitig aufregend und irgendwie unehrlich an, als würde ich eine Rolle spielen. Ich weiß nicht, ob das nur eine vorübergehende Laune ist oder ob sich da etwas Grundlegendes verschiebt.
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#2
Ich kenne das Gefühl, wenn Neon durch deine vertraute Pastellwelt bricht und du merkst, wie sicher sich deine Haut um die Bilder angelegt hat. Vielleicht ist das der erste Funke eines Wechsels in deiner Ästhetik.
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#3
Neon reizt dich wie eine nächtliche Werbetafel, die laut ist, obwohl dein Blick gewohnt leise bleibt. Ist es nur ein Spiel mit Grenzen?
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#4
Vielleicht ist die Frage gar nicht ob du Neon willst, sondern ob die Pastellpalette dich noch hält oder ob der Impuls nur eine verirrte Stimme aus einer anderen Ästhetik ist.
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#5
Es klingt nach einem kurzen Riss in deinem Stil und doch kann Riss eine neue Form tragen.
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#6
Glaubst du wirklich, dass eine andere Farbe dich sofort verändert, oder ist das nur der Drang sich gesehen zu fühlen?
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#7
Denk doch mal an Neon als Einladung zu einer neuen Narration der Bilder statt als Bruch mit dir, das weicht die Kategorien auf.
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