Wie merke ich, ob ich zu viel zeit im vr-headset verbringe?
#1
Ich habe mir vor ein paar Monaten endlich ein VR-Headset zugelegt und war total begeistert. Aber in letzter Zeit frage ich mich, ob ich vielleicht zu viel Zeit darin verbringe. Nach einer längeren Session fühle ich mich manchmal seltsam abgetrennt von allem hier, fast als würde ich noch in der virtuellen Welt stecken. Geht das jemandem ähnem?
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#2
Ja das kenne ich und es fühlt sich oft seltsam an. Nach einer längeren VR Session schleicht sich eine Art Trennung ein, als ob die Grenze zwischen beiden Welten kurz verschoben wurde. Das kann beunruhigend sein, aber es gehört wohl zu den Erfahrungen, die man im Nachhinein nicht sofort erklären kann.
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#3
Aus Sicht der Wahrnehmungspsychologie ist so etwas oft eine sensorische Entkopplung zwischen dem immersiven Raum der VR und dem Alltag. Nach langen Sessions braucht das Gehirn einfach Zeit um die Reize sicher zu integrieren. Schlafqualität, Lichtverhältnisse und Pausen zwischen den Sessions spielen dabei eine Rolle.
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#4
Vielleicht ist es weniger ein VR Phänomen als dein Alltagdruck der plötzlich in den Vordergrund tritt. Wer weiß ob das wirklich an der virtuellen Welt liegt oder ob es einfach Stress ist der sich bemerkbar macht.
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#5
Vielleicht ist die Frage nicht ob du zu viel Zeit dort verbringst sondern welche Grenzen du deinem Selbstbild setzt. Das Erlebnis kann wie eine Brücke wirken über die man eigene Bedürfnisse und Ängste erkundet statt sie zu verleugnen.
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#6
Vielleicht hilft eine bewusste Pause drei Tage ohne VR und danach moderate Sessions mit klaren Pausen.
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#7
Ich frage mich ob die Fragestellung selbst wichtiger ist, vielleicht ist es eine Einladung die Zeitwahrnehmung neu zu definieren?
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