Ich nehme seit einigen Monaten ein neues Antidepressivum und bin mir unsicher, ob die Wirkung so einsetzt, wie ich es mir erhofft hatte. Manchmal fühle ich mich etwas abgestumpft, fast wie unter einer emotionalen Betäubung. Ich frage mich, ob das ein Zeichen dafür ist, dass die Dosierung passt oder ob es eher bedeutet, dass das Medikament zu stark greift. Andere haben mir von ähnlichen Erfahrungen berichtet, aber ich kann nicht richtig einschätzen, was normal ist.
Es klingt belastend dass du dich emotional gedämpft fühlst. Solche Gefühle können am Anfang eines Antidepressivums auftreten auch wenn die eigentliche Wirkung noch aussteht.
Vielleicht hilft es zu prüfen wie sich Reaktionen im Alltag verändern und was davon wirklich als Wirkung zählt statt nur als Gleichmut zu bezeichnen.
Du könntest denken die Dosierung passt nicht doch oft braucht der Körper Zeit bis Veränderungen sichtbar werden.
Ich bleibe skeptisch und frage ob das alles wirklich nur eine Dosisfrage ist oder ob da mehr im Spiel ist als eine einfache Balance?
Vielleicht läuft es eher darauf hinaus wie du Gefühle wahrnimmst statt nur ob es wirkt Neurochemie bleibt ein offenes Wort
Wichtig ist das Gespräch mit deinem Arzt und dass du notierst wann du dich wie fühlst damit er oder sie helfen kann