Ich sitze oft stundenlang an meinem Schreibtisch und versuche, mich in ein komplexes Thema einzulesen, aber irgendwann schweifen meine Gedanken einfach ab. Mir fällt auf, dass ich viel besser aufnehme, wenn ich zwischendurch kurz spazieren gehe oder einfach aus dem Fenster schaue. Das fühlt sich fast falsch an, weil ich dann ja nicht "aktiv lerne". Gibt es eigentlich einen Namen für diesen Effekt, dass Pausen die Konzentration zurückbringen?
Ja mir geht es oft so dass Pausen wie ein Atem holen wirken. Der Blick aus dem Fenster oder ein kurzer Spaziergang lassen die Gedanken wieder landen und das fühlt sich zwar nicht wie aktives Lernen an doch es ist Teil des Lernflusses.
Es gibt Theorien die sagen dass Pausen die Aufmerksamkeit wiederherstellen Die Aufmerksamkeitserholungstheorie aus der Umweltpsychologie besagt dass natürliche Reize unsere Konzentration entlasten und damit länger fokussiertes Arbeiten ermöglichen.
Vielleicht verstehst du es so dass das Gehirn einfach Pause braucht und deswegen nicht beim Text kleben bleibt. Doch in Wahrheit geht es um das wechselseitige Zusammenspiel von Aktivität und Ruhe und ein Spaziergang kann neue Verbindungen freischalten.
Ich bleibe skeptisch ob das wirklich einen festen Namen hat oder nur eine gute Gewohnheit die Arbeit unterbricht und dabei Zufriedenheit liefert.
Man könnte das auch als Lernrhythmus sehen statt als störende Unterbrechung. Bewegung und Ruhe wechseln sich ab und dadurch bleibt das Gehirn offen für Neues.
Wie nennst du das selbst am liebsten und spürst du die Erholung eher im Kopf oder im Körper?