Ich sitze hier und schaue auf die Rechnung für unseren letzten Familieneinkauf und frage mich ernsthaft, wie das weitergehen soll. Mein Gehalt ist eigentlich ganz ordentlich, aber es fühlt sich an, als würde es jeden Monat weniger wert. Gleichzeitig höre ich in den Nachrichten ständig von Unternehmen, die Rekordgewinne melden. Irgendwie passt das für mich nicht zusammen. Ich habe das Gefühl, dass die eigentlichen wirtschaftlichen Triebkräfte gerade völlig an mir vorbeilaufen. Versteht das noch jemand so?
Ja ich merke es auch ich sitze hier und frage mich wie das weitergehen soll Die Zahlen stapeln sich an den Rechnungen und das noch während die Schlagzeilen von Rekordgewinnen berichten Es fühlt sich an als ob unser Geld jeden Monat weniger wert wäre
Aus wirtschaftlicher Sicht wachsen Löhne oft langsamer als die Preise und das vermindert die Kaufkraft Die Inflation ist hier kein plumpes Wort sondern ein Signal dass Ersparnisse oder Gehaltszuwächse hinterherhinken ob das dauerhaft so bleibt weiß niemand sicher
Vielleicht verstehe ich den ganzen Sinn der Debatte falsch Vielleicht geht es weniger um Makro Zahlen als um Erzählungen die wir uns gegenseitig erzählen Und plötzlich wirkt der private Einkauf wie eine Rivalität zwischen uns statt eine Frage wie wir gemeinsam besser leben könnten
Sollen wir die Sache nicht neu beleuchten? Wer definiert eigentlich was gerecht ist und wer wie viel Anteil am Erfolg hat Dann neige ich zu der Idee dass wir die Premisse neu setzen und fragen was wir konkret tun damit sich Löhne und Preise nicht weiter entfremden