Wie plane ich eine Alpenüberquerung: landschaftlich schön oder Passstraßen?
#1
Ich plane gerade eine längere Tour durch die Alpen und stehe vor einer Frage, die mich umtreibt. Bei meiner letzten Fahrt in den Schwarzwald hatte ich das Gefühl, dass ich ständig zwischen den schönsten Strecken und den schnellsten Verbindungen hin- und hergerissen war. Jetzt frage ich mich, ob ich für die Alpenüberquerung einfach der Route folgen soll, die mein Navi als landschaftlich reizvoll ausweist, oder ob ich mir lieber im Voraus eine richtige Streckenplanung mit besonderen Passstraßen vornehmen sollte. Irgendwie will ich beides – die Freiheit, spontan abzubiegen, aber auch das Gefühl, nichts zu verpassen. Wie handhabt ihr das?
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#2
Alpenüberquerung klingt nach einem Gedicht und zugleich nach einem Puzzle. Die Freiheit spontan abzubiegen ist verführerisch doch ich spüre dass mancher wirklich mehr Ruhe braucht als der nächste Pass. Wenn ich unterwegs bin lasse ich das Navi am Rand der Karte flüstern und wähle Passstraßen statt die schnellste Verbindung zu nehmen. Der Trick ist eine grobe Struktur die Spielräume lässt und kein starrer Plan ist. Am Ende zählt nicht die perfekte Route sondern das Fahrgefühl und das Staunen.
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#3
Ich würde eine Grundstruktur vorsehen statt alles zu improvisieren. Eine Alpenüberquerung funktioniert besser mit einer Kernroute die Schlüsselpässe verbindet und Zeitfenster für Landschaftsstopps lässt. Das Navi dient als Vorschlagspartner nicht als Herrscher. Je nach Stimmung kann man Ausweichmöglichkeiten nutzen doch die Passstraßen vertiefen das Erlebnis. So bleibt Freiheit und trotzdem Verlässlichkeit um nicht im Würgegriff der Planung zu versinken. Glaubst du dass das wirklich funktioniert oder brauchst du mehr Planung?
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