Ich stehe seit Wochen wirklich vor einem Problem und weiß nicht, ob es anderen auch so geht. Mein Arbeitsweg führt mich täglich durch eine enge, oft verstopfte Innenstadtstraße. Letzte Woche bin ich, fast schon aus Verzweiflung, einfach mal rechts in eine kleine Nebenstraße abgebogen und habe mich dann komplett treiben lassen. Plötzlich war ich in einem Viertel, das ich gar nicht kannte, mit kleinen Höfen und ruhigen Wegen. Es hat länger gedauert, aber es war so viel entspannter. Seitdem frage ich mich, ob ich mir damit vielleicht selbst im Weg stehe, weil ich immer nur den direkten Weg im Navi eingebe. Wie findet ihr so eure Routen durch die Stadt?
Boah das klingt ehrlich gesagt beruhigend ich hab das auch schon gemacht und plötzlich war die Welt kleiner ich folgte meinem Instinkt und das neue Viertel fühlte sich wie ein kleines Geheimnis an.
Aus analytischer Sicht könnte man die Situation modellieren und nicht nur den direkten Weg im Navi sehen man testet verschiedene Routen Muster und bewertet welche in der Praxis Stress reduzieren.
Ich verstehe die Frage so dass du glaubst die ganze Stadt neu planen zu müssen war es aber wirklich eine neue Route oder nur eine Pause vom täglichen Druck?
Ich bleibe skeptisch ich glaube nicht dass Umwege dauerhaft helfen wenn der Termin drängt und der Kopf frei macht könnte auch Zufall sein.
Vielleicht geht es gar nicht um Wege sondern um das Erleben der Stadt und wie man Geschichten in den Gassen findet das eröffnet eine andere Sicht auf Routen.
Vielleicht könnte man kleine Tests machen und die Lieblingsrouten einmal pro Woche wechseln um zu sehen wie sich der Blick verändert.