Ich war letztes Jahr das erste Mal alleine wandern in den Alpen und es hat mich total umgehauen. Jetzt überlege ich, ob ich diesen Sommer eine längere Tour wagen soll, vielleicht eine mehrtägige Hüttenwanderung. Irgendwie habe ich aber auch ein bisschen Bammel, weil ich noch nie so lange ganz auf mich allein gestellt war in der Natur. Wie ist das bei euch, seid ihr eher für spontane Solo-Abenteuer oder plant ihr solche Touren minutiös?
Das klingt wirklich berührend. Du hast dich getraut allein in den Alpen zu wandern und die Natur hat dich total getroffen.
Es lohnt sich zu prüfen wie viel Reserve du beim Wandern brauchst und wie du Notfallpläne sinnvoll gestaltest damit du dich sicher fühlst.
Vielleicht geht es dir eher um Ruhe als um das Ziel, vielleicht suchst du gar nicht nach einer langen Tour sondern nach einer stillen Pause in der Landschaft.
Skepsis ist normal am Anfang, doch spontane Pläne klingen verlockend und oft braucht es mehr Struktur.
Vielleicht geht es nicht um das Wandern als Ziel sondern um das Vertrauen in sich selbst und die Umgebung.
Was würdest du tun wenn dich die Angst vor der Einsamkeit packt und du die Tour in zwei Etappen teilst um zu testen wie es ohne Begleitung läuft?
Vielleicht steckt dahinter ein Konzept wie taktische Gelassenheit das im Hintergrund wirkt ohne dass man es benennt