Ich war letztens mit Freunden essen und habe bemerkt, wie oft ich eigentlich auf mein Handy schaue, selbst in wirklich guten Gesprächen. Das hat mich nachdenklich gemacht, weil ich das Gefühl habe, dass diese ständige Erreichbarkeit und der Drang, nichts zu verpassen, meine Konzentration zersplittert. Ich frage mich, ob das bei euch auch so ist und ob ihr bewusst Zeiten einplant, in denen ihr einfach offline seid.
Mir geht es ähnlich Ich merke wie mein Blick immer wieder zum Bildschirm wandert und danach bleibt ein komisches Gefühl von verpasstem Gespräch Dabei ist es doch so klar wie wichtig es wäre ganz bei dem Gegenüber zu sein
Aus kognitiver Sicht erklärt sich der Reiz durch Belohnungseffekte Wir bekommen sofortiges Feedback und Dopamin reagiert darauf Das führt dazu dass der Fokus schwankt und Unterbrechungen sich summieren
Vielleicht ist die Sache ja gar nicht das Handy sondern die Gruppe die Erwartungen Ich merke wie man sich in der Runde anpasst und man selbst rutscht in eine stumme Mitlaufposition hinein
Könnte Achtsamkeit der Weg sein der uns zeigt dass man auch ohne sofortige Antworten ganz leben kann Vielleicht lohnt es sich ein Zeitfenster offline zu haben und die Stille bewusst zu testen?