Wie prägen frühe erfahrungen mit konsum unseren blick auf verzicht?
#1
Ich bin letzte Woche mit meinem Neffen in einem richtig teuren Spielzeugladen gewesen, weil er sich unbedingt ein bestimmtes Action-Figure-Set anschauen wollte. Der Preis hat mich fast umgehauen. Auf dem Rückweg sind wir an einem anderen Geschäft vorbeigekommen, wo Kinder vor einem Regal mit viel billigeren, einfachen Spielsachen standen und ihre Eltern ganz offensichtlich abwägen mussten, ob sie sich auch nur eines davon leisten können. Dieser Kontrast lässt mich seitdem nicht los. Ich frage mich, wie sehr solche frühen Erfahrungen mit Konsum und Verzicht eigentlich den Blick auf die Welt prägen.
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#2
Der Anblick dieses teuren Spielzeugsets hat mich ehrlich berührt und der Kontrast zu den billigen Spielsachen macht mir klar wie stark Konsum als Gefühl wirkt statt nur als Preis.
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#3
Vielleicht prägen frühe Erfahrungen mit Verzicht unsere Erwartungen an Besitz und damit unser Verhältnis zum Konsum und zu Dingen im Alltag.
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#4
Vielleicht ist der Tag der Begegnung mit Luxus wirklich nur eine Anekdote doch unser Gehirn baut daraus Muster die die Welt in Schubladen sortieren.
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#5
Was bleibt wenn dieser Kontrast eher eine Einladung zum Nachdenken ist als eine Erklärung?
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#6
Vielleicht geht es weniger um Konsum als um Geschichten die Eltern ihren Kindern erzählen und darum welche Werte darin versteckt sind.
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#7
Der Blick auf den Unterschied zwischen Teuer und Wert kann sich wie ein laufendes Echo anfühlen das sich im Kopf weiter dreht ohne Abschluss.
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#8
Manche würden sagen der Preis formt das Selbstbild andere sagen er macht nur heikle Vergleiche doch ich bleibe skeptisch und frage ob das wirklich so einfach ist.
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