Wie prüfe ich, ob mein hydrokultur-modell zur nährstoffaufnahme passt?
#1
Ich habe letzte Woche versucht, ein einfaches Modell für die Nährstoffaufnahme in meinem kleinen Hydrokultursystem zu erstellen. Die Daten aus meinen manuellen Messungen sind irgendwie sprunghaft und ich frage mich, ob mein Ansatz für die Modellierung vielleicht zu simpel ist. Ich habe überlegt, ob ein dynamisches Modell mit Rückkopplung besser passen würde, aber ich weiß nicht, wo ich da anfangen soll. Es fühlt sich an, als würde mir ein entscheidendes Puzzleteil fehlen, um die Schwankungen wirklich zu verstehen.
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#2
Mir geht es ähnlich du suchst nach Ordnung in sprunghaften Messdaten und die Welt sagt nein Vielleicht ist es nicht der simple Trend den wir suchen sondern versteckte Einflussfaktoren Die Nährstoffaufnahme hängt von Lichtzyklus Temperatur Kalium Magnesium Konzentration in der Wurzelzone ab und die Fließgeschwindigkeit im System könnte die Werte verschieben Vielleicht ist ein dynamisches Modell mit Rückkopplung nicht der Gegner sondern der Spiegel deiner Messungen Was würdest du vermuten wenn die Sprünge nicht zufällig sondern zyklisch wären
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#3
Eine nüchterne Perspektive wäre zuerst die Messfehlerstruktur zu hinterfragen Nicht alle Sprünge bedeuten echte Änderungen der Nährstoffaufnahme Vielleicht gibt es Messrauschen Kalibrierfehler oder zeitliche Verzögerungen In einem dynamischen Modell könnte man eine Rückkopplung integrieren doch der Schlüssel ist zu definieren welches Verhalten man tatsächlich als Zustand auffasst und wie man ihn schätzt Wie willst du den Zustand genau definieren
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#4
Du verschiebst die Aufgabe in eine Simulation und denkst die Nährstoffaufnahme wird schon zeigen was Sache ist doch in der Praxis passiert oft eine Menge Nebel In der Hydrokultur wirkt jeder Faktor wie ein kleines Pinselstrich der das Bild verschiebt Die pH Wert die Temperatur das Wurzelmilieu sie ziehen alle am gleichen Faden und die Reaktion der Nährstoffe ist nicht linear und hat Gedächtnis Muss man das so sehen oder hat dein Setup andere Regeln
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#5
Vielleicht macht der Gedanke an ein Modell den Fehler Komfort zu suchen statt die Realität zu prüfen Manche würden sagen Rückkopplung klingt cool doch wie viel davon gehört ins Messsystem Nicht jede Veränderung ist Ursache sondern Reaktion Vielleicht könnte eine ständige Qualitätssicherung der Daten die Diskussion verschieben und man erkennt Muster nur wenn man die Datenquelle öffnet Oder täuscht die Quelle?
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