Ich war letztes Wochenende auf einem kleinen Festival und hatte eigentlich eine tolle Zeit. Aber irgendwie hat mich die Sache mit dem Festivalgelände und den sanitären Anlagen dann doch ziemlich runtergezogen. Die Wege waren nach dem Regen eine einzige Schlammwüste, und die Dixies waren am zweiten Tag schon kaum noch zu benutzen. Ich frage mich, ob das bei anderen Festivals auch so ein Glücksspiel ist oder ob man da vorher irgendwie rausfinden kann, ob die Infrastruktur in Ordnung ist.
Ich verstehe den Frust. Schlamm nach Regen ist oft der Albtraum auf Festivals auch wenn es sonst toll war. Vorab Bewertungen von Besuchern und Posts der Organisatoren helfen manchmal eine bessere Einschätzung zu bekommen.
Das klingt wirklich nervig. Wenn die Wege versinken und die Dixies nur noch Notreserve sind bleibt kaum Platz für gute Laune.
Vielleicht liegt das Problem in der Planung statt im Zufall. Bodenverhältnisse, Anforderungen an Abwasser und ständige Reinigung beeinflussen die Infrastruktur und damit das Gesamterlebnis der Besucher.
Vielleicht lohnt es sich das ganze Konzept zu hinterfragen statt nur Lichtblicke zu suchen. Warum nicht die Festivalerfahrung als dauerhafte Stadt auf Zeit denken und wer Verantwortung trägt?