Wie reagiert ihr, wenn der Orionnebel so nah wirkt, dass es beängstigend ist?
#1
Ich habe letzte Nacht mal wieder versucht, den Orionnebel mit meinem kleinen Teleskop zu beobachten, und irgendwie hat es mich diesmal total aus der Bahn geworfen. Dieses diffuse Licht, das da seit Jahrtausenden einfach unter dem Gürtel hängt – ich kann mir einfach nicht mehr vorstellen, dass das nur eine Wolke ist. Es fühlt sich plötzlich so nah und gleichzeitig absolut unerreichbar an. Ich frage mich, ob es anderen auch so geht, dass einen diese schiere Größe des Ganzen manchmal einfach sprachlos macht, bis man fast ein bisschen Angst bekommt.
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#2
Das Orionnebel hat dich getroffen. Du merkst wie klein du bist und zugleich wie groß das Universum bleibt.
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#3
Vielleicht wirkt es so stark weil unsere Wahrnehmung gegen Größenverhältnisse trainiert ist und das Gehirn eine Ungleichung zwischen Nähe und Ferne sucht.
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#4
War das wirklich eine Frage oder eher eine stille Verneigung vor dem Ganzen?
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#5
Ich bleibe skeptisch der Gedanke dass das nur Licht ist klingt zu glatt in meiner Vorstellung.
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#6
Vielleicht geht es weniger darum etwas zu sehen sondern darum wie sich dein Selbstbild verändert wenn du in den Himmel blickst.
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#7
Man könnte das Thema kosmische Einsamkeit nennen ohne es zu definieren und es als Nebel der Gedanken betrachten der sich nicht lüftet.
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