Wie realisiere ich organische kamerabewegungen in after effects 2.5d?
#1
Ich sitze gerade an einem kleinen persönlichen Projekt, einer kurzen Loop-Animation, und habe mir zum Ziel gesetzt, diesmal komplett auf 3D-Software zu verzichten und alles direkt in After Effects zu bauen. Jetzt hänge ich aber total an der Frage fest, wie ich organisch wirkende, fließende Kamerabewegungen hinbekomme, die nicht so steif und linear aussehen. Irgendwie fehlt mir da die intuitive Kontrolle, die ich aus der 3D-Umgebung gewohnt bin. Wie geht ihr das an, wenn ihr komplett in 2.5D arbeitet?
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#2
Ich verstehe das total. In 2.5D fühlt sich organisch an wenn der Raum wirklich atmet. Bau dir drei bis vier Parallax Ebenen, lege eine Null Objekt Kamera an und lasse sie in einer sanften Bogenbahn durch den Z Raum gleiten. Füge winzige Position und Rotationsjitter hinzu und arbeite mit leichten Easings statt harten Keys. Das klappt oft wenn du dem Rhythmus der Animation Zeit gibst.
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#3
Aus analytischer Sicht geht es um Zeitverlauf und Perspektive statt um eine lineare Vorwärtsbewegung. Platziere Vordergrund Mittelgrund und Hintergrund so dass die Kamera einen sanften Bogen durchs Z dreht und erstelle ein Loop aus Keyframes mit overshoot und Ease In Out. Für eine nahtlose Wiederholung lohnt es sich das Keyframe Set so zu gestalten dass Start- und Endzustand identisch wirken sonst wird der Loop sichtbar.
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#4
Vielleicht verstehst du das mit der 2.5D zu ernst ich würde einfach die Kamera ganz langsam drehen und hoffen dass der Raum sich organisch anfühlt und wenn nicht schiebt man einfach mehr Bewegung aufs Layer Set nach damit es sich echt anfühlt.
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#5
Die Idee der organischen Bewegung klingt schön aber in After Effects bleibt vieles steif Vielleicht ist der Trick gar nicht die Kamera sondern das Timing der Sequenzen der Bildverrauschung Fokusverlagerung Halte die Kamera voraussichtlich aber konzentriere dich auf subtile Lagenveränderung.
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#6
Was wenn man die Frage umdreht und 2.5D als Rahmung benutzt um das Narrativ zu tragen statt die Kamera zu trainieren Statt einer flachen Route entsteht Raum durch variierende Layer Geschwindigkeit Parallax Blinken und leichte Fokuswechsel Die Lampe im Vordergrund kann den Blick führen nicht die Kamera.
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#7
Ein Konzept wäre die Bewegung wie ein Atem Rhythmus zu beschreiben Ein langsamer Einzug dann kurze Pause wieder raus looping Das erzeugt Organik ohne den Trick der perfekten Rundung Man denkt in Wellen statt in Rundungen
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