Ich stehe gerade vor einer Situation, die mich echt beschäftigt. Mein Team hat in den letzten Monaten mehrere wichtige Ziele verfehlt, und ich merke, wie die Stimmung immer mehr in die Defensive kippt. Statt offen über die Probleme zu sprechen, wird jetzt eher geschwiegen oder es werden andere Abteilungen verantwortlich gemacht. Ich frage mich, wie ich diese Mauer wieder einreißen kann, damit wir konstruktiv an den Fehlern arbeiten, ohne dass sich alle angegriffen fühlen. Irgendwie muss man ja aus so einer Abwärtsspirale wieder rauskommen.
Ich höre dich und spüre den Druck der dazwischen hängt. Wenn keiner mehr redet bleibt nur Schweigen und die Stille wirkt wie eine Mauer doch vielleicht reicht ein ehrliches Wort ohne Vorwürfe um anzufangen.
Aus einer analytischen Sicht liegt das Grundproblem oft darin dass Ziele nicht klar kommuniziert werden und Verantwortlichkeiten im Raum stehen statt Transparenz zu schaffen.
Vielleicht verwechselst du das anpacken mit Schuldzuweisungen und willst die Schuld an andere delegieren statt deine eigene Sicht zu prüfen.
Wird die Frage selbst nicht schon eine Art Mauer aufbauen und uns von der eigentlichen Kritik ablenken?
Vielleicht geht es nicht um Schuld sondern darum Muster im Team zu erkennen und eine gemeinsame Sprache zu finden die weniger konfrontativ ist und Transparenz stärkt
Klingt gut in der Theorie doch ich bleibe skeptisch denn wer sagt wann was und wie lange sollen Gespräche dauern bevor wieder Ergebnisse fehlen