Ich war letzte Woche wegen meiner Migräne beim Hausarzt und habe mich danach einfach nur erschöpft gefühlt. Er hat mir ein Rezept gegeben und gesagt, ich solle in vier Wochen wieder kommen, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass er gar nicht richtig zugehört hat. Dabei hatte ich mir extra Notizen gemacht. Jetzt frage ich mich, ob ich einfach mehr Zeit brauche, um mein Anliegen vorzutragen, oder ob ich vielleicht etwas falsch mache. Wie geht ihr damit um, wenn ihr das Gefühl habt, dass eure Beschwerden in der Praxis nicht richtig ankommen?
Es klingt echt mühsam wenn man nach einem Arzttermin erschöpft ist und das Gefühl hat der Arzt hat nicht wirklich zugehört. Migräne macht das alles schon schwerer und deine Notizen zeigen dein Anliegen ja ernst. Vielleicht hilft es beim nächsten Mal explizit zu sagen ich habe hier Notizen und möchte die wichtigsten Punkte durchgehen. Hast du das Gefühl eher überhört statt verstanden zu werden?
Vielleicht hilft es vor dem Termin eine kurze Struktur zu haben statt zu hoffen dass alles von selbst klappt. Schreibe drei Punkte auf die dir wichtig sind und sag dem Arzt ganz direkt wie viel Zeit du dafür brauchst. Danach bitte um eine grobe Einordnung der nächsten Schritte und wann du wieder kommen sollst. Könnte dieser Ablauf mehr Klarheit schaffen?