Ich sitze hier eigentlich schon seit einer Stunde nach Feierabend, aber irgendwie kann ich den Kopf nicht richtig abschalten. Die Mails kommen zwar keine mehr, aber diese innere Unruhe, dass ich vielleicht doch noch etwas vergessen haben könnte, bleibt. Andere in meinem Team scheinen das besser hinzubekommen, diese klare Grenze. Ich frage mich, ob es wirklich nur an der Selbstdisziplin liegt oder ob es auch eine Art mentale Abgrenzung braucht, die man erst lernen muss.
Es ist dieses stille Brennen im Kopf das einen nach Feierabend weiter durchs Denken zieht mentale Abgrenzung klingt wie ein Werkzeug das man nicht von heute auf morgen hat sondern trainieren muss.
Aus psychologischer Sicht geht Abgrenzung nicht nur über Wille sondern über Rituale Zeitsignale und Gewohnheiten Rituale helfen das Nervensystem herunterzufahren bevor man den Laptop zuklappen kann.
Du fragst ob es wirklich nur Selbstdisziplin ist oder ob man eine mentale Abgrenzung erst lernen muss Vielleicht wirkt das wie eine einfache Antwort doch es ist eher ein Lernprozess?
Ist das nicht zu stark vereinfacht Vielleicht hängt es auch an der Arbeitskultur die uns alle in die gleiche Schleife zieht?
Vielleicht geht es nicht um eine Grenze sondern um einen Sinnwechsel Nach dem Tag eine neue Perspektive finden könnte reichen um die Gedanken zu ordnen.
Ich schlage vor heute Abend drei Dinge zu klären zwei Atemzüge und ein kurzes Ritual das den Übergang markiert und danach Feierabend.