Wie schaffe ich achtsamkeit im alltag, ohne zusätzlichen druck zu erzeugen?
#1
Ich bin gerade wirklich hin- und hergerissen. Seit ein paar Monaten versuche ich, meinen Alltag bewusster zu gestalten und weniger im Autopiloten zu leben. Das klappt mal besser, mal schlechter. Jetzt hat mich neulich eine Freundin zu so einer Art Achtsamkeits-Challenge eingeladen, bei der es darum geht, jeden Tag eine kleine, intentionale Handlung zu setzen. Irgendwie fühlt sich das für mich aber schon wieder nach einem weiteren Punkt auf meiner To-Do-Liste an, nach etwas, das ich "richtig" machen muss. Gleichzeitig spüre ich diese Sehnsucht nach mehr Präsenz im eigenen Leben. Wie geht es euch damit? Kennt ihr das Gefühl, dass der Wunsch nach mehr Bewusstheit manchmal selbst zum Stressfaktor wird?
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#2
Ich kenne dieses Zerren zwischen dem Wunsch nach Präsenz und dem Druck der Routine. Die Sehnsucht nach Achtsamkeit wirkt oft wie eine leise Stimme die sagt bleib hier doch der Kopf rennt weiter.
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#3
Vielleicht hilft es wenn du die tägliche Handlung nicht als Aufgabe siehst sondern als kurze Pause die Raum lässt zum Atmen.
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#4
Vielleicht verwechselst du die Anforderung mit einer festen Regel und glaubst du musst jeden Tag etwas Richtiges tun obwohl es auch nur darum geht mit einem Moment zu beginnen.
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#5
Ist so eine Regel wirklich hilfreich oder erzeugt sie nur zusätzlichen Druck?
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#6
Vielleicht wird Achtsamkeit dann zur Einladung in den Alltag statt zur Pflicht.
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#7
Aus der Sicht eines Lesers der schnell abdriftet klingt es so als ob jeder Moment eine Lektion sein soll doch manche Augenblicke wollen einfach nur sein.
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