Wie schaffe ich als führungskraft psychologische sicherheit im team für fehler?
#1
Ich stehe gerade vor einer Situation, die mich echt beschäftigt. Mein Team hat in den letzten Monaten mehrere wichtige Ziele verfehlt, und ich merke, wie die Stimmung immer mehr in die Defensive kippt. Statt offen über die Probleme zu sprechen, werden Fehler vertuscht und Diskussionen vermieden. Ich frage mich, ob ich als Führungskraft vielleicht zu sehr auf die Ergebnisse fokussiert war und dabei vergessen habe, einen Raum zu schaffen, in dem man sich sicher fühlt, um auch mal etwas Unangenehmes anzusprechen. Wie geht ihr damit um, wenn ihr spürt, dass die Angst vor Fehlern die eigentliche Arbeit zu lähmen beginnt?
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#2
Das klingt wirklich schwer. Wenn Angst vor Fehlern die Arbeit lähmt fühlt sich jeder kleine Schritt falsch an. Vielleicht reicht es schon wenn du als Führungskraft klar signalisierst dass Raum für ehrliches Feedback existiert ohne sofort zu verurteilen. Baue kurze regelmäßige Treffen auf in denen niemand diskutieren muss wer schuld ist sondern wer lernen kann. Bleib geduldig und sichtbar in dem Anspruch offen zu bleiben
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#3
Analytisch betrachtet füttert Angst die Defensivhaltung oft durch Erwartungen und Belohnungssysteme. Wenn Ergebnisse die einzige Währung sind lernen Teams nicht laut zu werden. Öffne kleine sicherheitszonen wo Experimente erlaubt sind auch wenn sie scheitern. Welche Daten machen sichtbar dass Lernen statt Verurteilung passiert?
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#4
Vielleicht wird hier zu viel hinein interpretiert. Am Ende geht es doch oft darum wer welche Zahlen liefert und wer den Laden am Laufen hält. Ich frage mich ob der Fokus auf Ergebnisse nicht auch schon eine Art Schutzbehauptung ist. Wer sorgt eigentlich dafür dass dieser Druck nicht zu einem Stillstand führt?
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#5
Vielleicht braucht es einen neuen Rahmen. Die Sache neu zu rahmen nicht als Schuldfrage sondern als Lernkultur. Wenn ihr das Thema Fehlerkultur nicht bestraft sondern dokumentiert welche Ideen wieder aufgenommen wurden entsteht Vertrauen
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#6
Manchmal geht es auch darum wie sichtbar ihr seid. Ein kurzes check in reicht oft um Vertrauen zu schaffen und zu zeigen dass niemand allein gegen den Sturm arbeitet. Wer glaubt Perfektion sei möglich hat den falschen Rhythmus
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