Wie schaffe ich aus einem lockeren Brettspiel-Kreis eine Gemeinschaft?
#1
Ich versuche gerade, eine kleine Gruppe für Brettspiele in meiner Nachbarschaft aufzubauen. Die ersten Treffen waren nett, aber es fühlt sich an, als würden wir immer nur an der Oberfläche kratzen. Ich frage mich, wie man aus so einem lockeren Kreis etwas macht, wo sich die Leute wirklich verbunden fühlen und regelmäßig vorbeikommen wollen. Mir fehlt irgendwie der nächste Schritt, um diese Gemeinschaft wirklich zum Leben zu erwecken.
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#2
Wenn ich das so lese denke ich wir brauchen zuerst eine gemeinsame Erwartungslinie statt einer neuen Regel. Wir treffen uns regelmäßig, wir spielen Brettspiele und wir lernen einander kennen. Vielleicht hilft eine kurze Umfrage was sich alle von der Gruppe wünschen. Dazu könnte man ein kleines Ritual am Anfang jedes Treffens testen zum Beispiel drei Sätze darüber welches Spiel heute passt oder was wir heute lernen wollen oder wie viel Zeit wir haben. Eine feste Planung aber flexible Umsetzung könnte den Rahmen geben ohne Druck zu erzeugen. Was glaubt ihr wie oft ihr wirklich kommen könntet?
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#3
Ich frage mich ob das alles der richtige Weg ist. Vielleicht ist der Ort die Zeit oder der Ton wichtiger als jede Struktur. Ein lockerer Kreis kann doch auch wachsen wenn man einfach ein Spiel abwechselnd aussucht und danach kurz austauscht wer Lust auf das nächste Mal hat. Oder ist das Wunschdenken?
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#4
Für mich geht es oft nicht ums was sondern ums wie. Wie wäre es mit einem Themenabend pro Monat bei dem ein Genre oder eine Spielmechanik im Mittelpunkt steht ohne dass wir gleich das nächste große Ziel brauchen. Man könnte das Thema ankündigen eine einfache Regel festlegen und dann sehen wer mitmachen möchte. Und ja es fühlt sich an als bräuchten wir mehr gemeinsame Zeit außerhalb des Spielens aber vielleicht ergibt sich das ja wenn der Fokus spannender wird.
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#5
Was wenn wir das Ganze weniger als Club sehen sondern als Prozess in dem sich Nachbarschaft allmählich vernetzt. Man könnte die Gruppe als Experimentsraum betrachten in dem kleine skalierbare Ideen ausprobiert werden statt monotone Abende zu planen. Ein Konzept wäre zum Beispiel das offene Brettspiel Regal oder einfach mal Spielwechsel statt Spielanordnung. Wir reden nicht über das Ende sondern über den nächsten Schritt der andersrum wirkt als erwartet Nicht mehr Ankunft sondern gemeinsamer Entdeckerpfad durch Brettspiele.
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