Ich sitze gerade an meiner Masterarbeit im Bereich Leichtbau und komme an einer Stelle nicht wirklich weiter. Es geht um die Simulation von Ermüdungsrissen in CFK-Strukturen unter variabler Amplitude. In der Literatur stoße ich immer wieder auf Annahmen zur Schadensakkumulation, die mir in der Praxis etwas zu starr erscheinen. Bei meinen eigenen Versuchen an kleinen Probekörpern beobachte ich Phänomene, die so in den gängigen Modellen nicht wirklich abgebildet werden. Irgendwie fehlt mir da der Brückenschlag zwischen der theoretischen Schadensakkumulation und dem, was ich im Labor sehe. Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder einen Gedankenanstoss, wo der Hund begraben liegt.

