Wie schaffe ich den brückenschlag von theorie zu praxis in ermüdungssimulationen?
#1
Ich sitze gerade an meiner Masterarbeit im Bereich Leichtbau und komme an einer Stelle nicht wirklich weiter. Es geht um die Simulation von Ermüdungsrissen in CFK-Strukturen unter variabler Amplitude. In der Literatur stoße ich immer wieder auf Annahmen zur Schadensakkumulation, die mir in der Praxis etwas zu starr erscheinen. Bei meinen eigenen Versuchen an kleinen Probekörpern beobachte ich Phänomene, die so in den gängigen Modellen nicht wirklich abgebildet werden. Irgendwie fehlt mir da der Brückenschlag zwischen der theoretischen Schadensakkumulation und dem, was ich im Labor sehe. Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder einen Gedankenanstoss, wo der Hund begraben liegt.
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#2
Ich denke dass das Brückenproblem oft darin besteht dass klassische Schadensakkumulation zu starr wirkt und CFK Strukturen stark anisotrop sind Die reale Ermüdung zeigt sich in Mikroaufklappungen an Faser Matrix Grenzflächen und in Interphasendebris das lokale Leben der Risse verlängert Eine Brücke könnte eine nicht lineare Kontinuumsmechanik sein die Mikromechanismen als interne Variablen führt und Parameter aus Labordaten ableitet Vielleicht hilft eine Energiebasierte Sicht auf den Rissfortschritt statt einer reinen zueinander addition von Lastzyklen Der Trick liegt vielleicht darin die Rissausbreitung mit einer Art Koaleszenz Kinetik zu beschreiben statt der einfachen summation
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