Wie schaffe ich ein echtes Gespräch beim Arzt in einer hektischen Praxis?
#1
Ich war letzte Woche wegen meiner hartnäckigen Erkältung beim Hausarzt und habe mir dort im Wartezimmer so meine Gedanken gemacht. Eigentlich wollte ich nur ein Rezept, aber dann saß ich da zwischen all den anderen Patienten und habe mich gefragt, wie viel Zeit mein Arzt eigentlich pro Person hat. Er wirkt immer so gehetzt, und ich hatte das Gefühl, ich müsste meine eigentlichen Fragen zurückhalten, um den Ablauf nicht zu stören. Das lässt mich irgendwie unzufrieden zurück, obwohl er fachlich sicher alles richtig macht. Wie geht ihr damit um, wenn ihr das Gefühl habt, dass für ein richtiges Gespräch gar keine Luft ist?
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#2
Dieses Gefühl kenne ich gut. Man sitzt im Wartezimmer zwischen vielen Stimmen und will eigentlich laut fragen doch der Ablauf prescht voran. Die Luft zum Sprechen wirkt dünn und der Zeitdruck macht die Dinge kompliziert. Gleichzeitig bleibt eine leise Enttäuschung zurück weil die fachliche Kompetenz da ist aber der menschliche Draht fehlt.
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#3
Aus Sicht der Praxis ist Zeit pro Patient oft knapp und das System arbeitet mit Planungsfenstern. Rückfragen bleiben oft auf der Strecke und in der Situation entstehen Missverständnisse. Vielleicht würde eine kurze strukturierte Frage doch helfen.
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#4
Vielleicht wirkt es so als würde der Arzt hetzen Doch oft ist es nur die eigene Wahrnehmung Die Luft zum Sprechen ist begrenzt Wer weiß wie viel Luft der andere braucht?
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#5
Vielleicht könnte man das Thema neu rahmen Die Frage wird zu wie viel Raum hat ein Gespräch oder wie sinnvoll ist eine kurze Begegnung Das führt zu einem anderen Blick auf das Ganze und auf was wir eigentlich in einer Arztsituation brauchen Zeitdruck
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