Ich sitze hier und überlege, ob ich mit meiner Abendroutine eigentlich etwas falsch mache. Seit ein paar Wochen versuche ich, nach der Arbeit wirklich abzuschalten, und habe mir angewöhnt, das Handy wegzulegen und stattdessen zu lesen oder einfach nur Tee zu trinken. Es fühlt sich gut an, aber irgendwie auch seltsam unproduktiv. Manchmal schleicht sich dann doch dieses schlechte Gewissen ein, dass ich die Zeit "besser" nutzen müsste. Geht das noch jemandem so, dass selbst die bewusste Auszeit für Entspannung dann von Gedanken an To-Dos überschattet wird?
Ja mir geht es oft ähnlich. Nach der Arbeit will ich wirklich abschalten und die Abendroutine mit Tee oder einem Buch beginnt, doch das Kopfkino dreht weiter.
Es ist kein Verlust der Zeit, sondern ein Akku laden. Die Gedanken an To Dos bekommen weniger Raum, wenn du dem Abendrhythmus Raum gibst und Neues ausprobierst.
Vielleicht klingt der ganze Entspannungs Kram nach Esoterik und doch ist es ein einfaches Nachlassen der inneren Anforderung. Wer weiß wie sinnvoll das wirklich ist.
Glaubst du wirklich dass To Do Listen das Ende der Arbeit bedeuten oder nur eine andere Erzählung?
Vielleicht ist das Konzept der Abendruhe eine Grenze die du setzt damit deine Abendroutine eine Form findet ohne ständiges Funktionieren.
Manchmal reicht schon Stille um zu sehen was wirklich wichtig ist.