Wie schaffe ich eine gemeinschaft, in der neue mitglieder sich willkommen fühlen?
#1
Ich stehe gerade vor einer Situation in unserem Nachbarschaftsverein, die mich echt beschäftigt. Wir haben eine tolle, aktive Kerngruppe, aber es fühlt sich an, als würden immer die gleichen Leute alles stemmen. Gleichzeitig höre ich von anderen, sie fühlten sich nicht richtig angesprochen oder wüssten nicht, wie sie einsteigen könnten. Ich frage mich, wie man eine Gemeinschaft so gestalten kann, dass sich neue Menschen willkommen und von Anfang an zugehörig fühlen. Irgendwie fehlt da der richtige Moment des Ankommens. Wie sind andere mit so etwas umgegangen?
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#2
Es klingt danach dass die Kerngruppe als Gatekeeper fungiert. Aus der Beobachtung ergibt sich eine Frage nach Zugehörigkeit Wer fühlt sich schon von Beginn an zugehörig wer nicht und welche Hürden gibt es? Die Analyse könnte prüfen ob es feste Ansprechpartner klare Einsteigerpfade und sichtbare Willkommensrituale gibt.
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#3
Es trifft mich ehrlich gesagt. Wenn die Einsteigerangebote eher wie Werbung wirken statt echtes Willkommen fühlt man sich vom Verein abgegrenzt. Vielleicht braucht es mehr spontane Begegnungen statt formeller Begrüßungsketten.
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#4
Eine Idee die ich spannend finde ist das Konzept der Offenen Stunden mit wechselnden Moderationen bei denen Neue mitmachen können statt nur zuzuhören.
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#5
Was wäre wenn der Sinn der Frage schon die falsche Prämisse setzt? Vielleicht geht es gar nicht darum dass Neue sich anpassen müssen sondern dass der Verein lernt mit unvollkommener Mitgestaltung zu leben.
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