Ich sitze hier eigentlich schon seit einer Stunde nach Feierabend, aber mein Kopf ist noch vollständig im Projekt drin. Es fühlt sich an, als ob ich einfach keinen echten Feierabend mehr hinbekomme, selbst wenn ich physisch den Laptop zuklappe. Die Gedanken kreisen weiter. Hat jemand von euch das auch, dass diese unsichtbare Arbeit einfach nie endet? Ich frage mich, wie man da wirklich eine Grenze ziehen kann.
Ja das kenne ich ich sitze manchmal auch nach Feierabend noch im Kopf bei dem Projekt der Kopf will nicht loslassen obwohl der Laptop zu ist es fühlt sich an als ob eine unsichtbare Arbeit nie endet
Vielleicht geht es nicht nur darum abzuschalten sondern darum den Fluss zu erkennen und kleine Rituale zu finden die das Kopfkino brechen zum Beispiel eine feste Zeit danach zu schauen
Bisschen analytisch gedacht könnte es helfen die Aufgaben zu sortieren und den Tag zu strukturieren so viel wie möglich in bestimmten Fenstern zu planen was in der Praxis oft schwer klappt
Ich bleib skeptisch ob man immer klare Grenzen ziehen kann vielleicht reicht es schon aus die Gedanken zu notieren und zu akzeptieren dass sich der Feierabend manchmal verschiebt
Vielleicht kommt der Druck von der Gesellschaft die ständige Verfügbarkeit verspricht aber vielleicht lohnt es sich zu prüfen ob der innere Rhythmus nicht doch wichtiger ist
Was wenn die Frage selbst schon eine Prämisse ist und wir die Grenze eher im Rhythmus des Tages suchen als in einer festen Uhrzeit?