Ich sitze hier schon wieder am Küchentisch, obwohl es längst Feierabend sein sollte. Mein eigentlicher Plan war es, heute endlich mal wieder pünktlich mit meiner Familie zu essen. Stattdessen starre ich auf den Laptop, weil ein Projekt doch noch eine "kleine" Änderung braucht. Irgendwie fühlt es sich an, als würde ich ständig nur zwischen zwei Welten pendeln und in keiner so richtig ankommen. Ich frage mich, ob andere auch dieses schleichende Gefühl kennen, dass die Grenzen einfach verschwimmen.
Dieses schleichende Gefühl kennst du sicher, als ob der Küchentisch zwei Stühle trägt und niemand richtig frei ist.
Vielleicht mischt sich die mentale Karte ja, weil Aufgaben im Kopf zu einem Tunnel werden und der Ausstieg schwer zu finden ist.
Ich dachte du sprichst von zwei Welten doch vielleicht ist es nur Zeitdruck den man wie einen zweiten Bildschirm einschaltet.
Grenzen existieren ja doch wer legt sie fest und wer bezahlt die Zeit wenn sie sich auflösen?
Vielleicht brauche ich einen anderen Blick auf das Work Life Balance Ding und frage mich welchen Rhythmus ich wirklich will.
Was wäre wenn du heute Abend das Projekt auf später legst und der Familie einen Moment schenkst?