Ich stehe gerade vor einer Situation, die mich echt beschäftigt. Mein Team hat in den letzten Monaten mehrere wichtige Ziele verfehlt, und ich merke, wie die Stimmung immer mehr in die Defensive kippt. Statt offen über die Probleme zu sprechen, wird jetzt eher geschwiegen oder es werden anderen die Gründe zugeschoben. Ich frage mich, wie ich diese Mauer aus Rechtfertigungen und Schweigen durchbrechen kann, ohne dass sich alle noch mehr angegriffen fühlen. Irgendwie muss man ja wieder zu einer Kultur kommen, in der Fehler auch mal als Lernchance gesehen werden.
Es liegt eine schwere Stille im Raum alle schauen weg und die Luft fühlt sich nach Ausreden an ich will die Spannung lösen ohne Anschuldigungen zu schüren
Fehlerkultur ist kein Möbelstück das man an die Wand hängt es ist eine Praxis deren Sinn sich erst zeigt wenn niemand dominiert
Vielleicht verstehe ich es falsch aber ich habe das Gefühl ihr wollt erst die perfekte Begründung finden bevor ihr überhaupt sprecht
Sollten wir nicht das Leitmotiv Lernen statt Schuldzuweisungen suchen und das Thema ganz neu rahmen damit Lernkultur sichtbar wird
Ich bleibe skeptisch ob redetaktik allein reicht es braucht doch auch kleine Schritte heute nicht erst morgen
Vielleicht könnten kurze Feedbackkreise am Ende eines Sprints helfen auch wenn niemand eine große Rede hält