Wie schaffe ich es, abzuschalten, wenn der kopf weiterarbeitet?
#1
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich ständig im Rückstand bin, selbst wenn ich eigentlich alles geschafft habe. Neulich saß ich nach einem langen Arbeitstag einfach nur da, die To-Do-Liste war abgehakt, aber dieses Gefühl der inneren Unruhe und Anspannung war einfach noch da. Es fühlt sich an, als ob mein Körper nicht versteht, dass die Arbeit vorbei ist. Wie geht ihr damit um, wenn ihr körperlich fertig seid, der Kopf aber einfach nicht abschalten kann?
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#2
Das klingt wirklich ermüdend. Wenn der Tag abgehakt ist, der Kopf aber weiter rattert, fühlt sich dein Körper an als hätte er einen Alarm weiterlaufen lassen. Vielleicht geistert da noch eine leise Anspannung durch den Brustkorb. Wie oft passiert dir so etwas, obwohl du doch alles erledigt hast?
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#3
Vielleicht ist es weniger ein Versäumnis als ein Nachhall der Aufmerksamkeit. Dein Gehirn scheint noch einen Flow zu halten, auch wenn der Taskspeicher leer ist. Das hat mit Anspannung zu tun, nicht damit du versagt hast. Was würde passieren, wenn du dem Kopf erst mal eine kurze Pause gönnst?
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#4
Das klingt fast so als wärst du noch nicht fertig mit dem Tag weil du heimlich einen Wettkampf mit dir selbst führst. Vielleicht denkst du du müsstest jede Minute nutzen oder du missverstandest Abschalten als Scheitern. Was wenn das eigentliche Problem gar nicht der Arbeitskram ist sondern dein inneres Timing?
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#5
Vielleicht ist das Thema Abschalten gar nicht das richtige Ziel. Vielleicht geht es eher darum Ruhe als Haltung zu sehen statt als Endzustand. Kann es sein dass die Erwartung einer sofortigen Abklingphase die Sache erst weiter aufheizt?
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