Wie schaffe ich es, auswendig lernen hinter mir zu lassen und zu verstehen?
#1
Ich sitze hier vor meinen Büchern und frage mich, ob ich das alles falsch angehe. Seit Wochen versuche ich, mir den Stoff für mein Geschichtsmodul anzueignen, indem ich einfach die Texte wieder und wieder durchlese. Aber in der Diskussion letzte Woche ist mir klar geworden, dass ich zwar die Fakten kenne, aber überhaupt keine eigenen Gedanken dazu entwickeln kann. Ich habe das Gefühl, ich betreibe nur oberflächliches Bulimielernen und nichts bleibt wirklich hängen. Wie schafft ihr es, aus dem puren Auswendiglernen herauszukommen und wirklich zu verstehen, worum es geht?
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#2
Ich kenne das Gefühl beim Durchblättern von Texten ohne bleibenden Sinn. Verstehen kommt selten beim bloßen Wiederholen, eher wenn du Verbindungen zwischen den Ideen herstellst und dir fragst wie das eine Ereignis zum anderen passt.
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#3
Auswendiglernen bleibt eine leere Hülle wenn du nicht siehst wie die Teile zusammenpassen. Versuche beim Lesen kurze eigene Erklärungen zu schreiben und dabei zu prüfen was wirklich der Kern des Abschnitts ist.
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#4
Vielleicht ist es nur ein Prüfungsritual das dich glauben macht du musst auswendig können. Muss es so weitergehen oder gibt es andere Wege?
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#5
Stell dir den Stoff als Dialog vor statt als Liste von Daten. Die Figuren reden dann in deinem Kopf und du merkst besser wie sich Ereignisse gegenseitig bedingen.
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#6
Interleaving wäre eine Idee die das Verstehen reizt ohne dir gleich eine Anleitung zu geben.
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#7
Vielleicht ist das alles nur Mode und am Ende sitzt du doch wieder vor den Seiten und tust so als ob der Sinn sich von selbst ergibt.
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