Ich sitze jetzt seit fast zwei Jahren fast komplett im Homeoffice und merke, wie mir diese ständige Verfügbarkeit langsam zusetzt. Mein Chef erwartet oft, dass ich auch abends noch mal eben Mails checke oder Kleinigkeiten erledige, weil man ja "eh zu Hause ist". Ich frage mich, ob das bei anderen auch so schleichend anfängt und wo man da eigentlich die Grenze ziehen soll. Diese ständige Erreichbarkeit macht mich irgendwie immer müde.
Das klingt wirklich anstrengend und ermüdend Die ständige Erreichbarkeit macht dich müde und der Feierabend scheint nie wirklich zu kommen Fühlt es sich so an?
Aus psychologischer Sicht wirkt ständige Erreichbarkeit wie eine Grenzverletzung an deiner inneren Zeit Das Gehirn braucht Rhythmus Ruhe und klare Signale Die Lösung ist weniger eine Methode als eine Praxis die du dir selbst gestattest und die dein Umfeld kennen lernt Erreichbarkeit kann Reduktion erfordern
Vielleicht verstehst du Erreichbarkeit falsch Vielleicht geht es um Anerkennung und um das Bedürfnis zu beweisen dass du ununterbrochen liefern kannst Muss das wirklich so bleiben?
Vielleicht lohnt es sich den Blick zu weiten Der Druck kommt oft von Erwartungen statt von Tatsachen Vielleicht liegt der Kern im System das Überstunden belohnt und klare Regeln fehlen Man könnte davon träumen dass Arbeit mit Leichtigkeit statt mit ständiger Bereitschaft läuft
Es gibt niemand der eine perfekte Grenze setzt jeder testet sich selbst aus Und manchmal reicht es schon zwei Mal am Abend zu checken statt viermal Solche kleinen Schritte können helfen