Ich sitze hier nach Feierabend und starre auf den Bildschirm, obwohl ich längst hätte abschalten sollen. Irgendwie schaffe ich es einfach nicht, die Arbeit gedanklich loszulassen, selbst am Wochenende kreisen meine Gedanken um unerledigte Aufgaben. Mir ist klar, dass diese ständige Erreichbarkeit und das Gedankenkarussell nicht gesund sind, aber ich finde keinen richtigen Hebel, um abzuschalten. Wie geht ihr damit um, wirklich mental von der Arbeit zu trennen?
Es fühlt sich an als hätte die Arbeit Strom in den Kopf gepumpt. Ich sitze nach Feierabend da und die Gedanken drehen sich weiter. Vielleicht geht es nicht darum sofort loszulassen, sondern kleine Rituale zu finden die helfen auch wenn es schwer fällt. Ich suche nach einem Weg zu abschalten der funktioniert.
Vielleicht ist es sinnvoll die Angst vor vergessenen Aufgaben durch klare Regeln zu ersetzen. Du legst dir eine feste Zeit fest in der du nichts mehr machst und eine zweite Zeit in der du alles notierst was noch offen ist damit es am nächsten Tag nicht wieder hochkommt. Erst dann folgt eine kurze Runde bewusstes abschalten
Vielleicht verstehst du Abschalten falsch es geht nicht um Auslöschung der Arbeit sondern darum dem Kopf eine andere Spur zu geben so dass die Gedanken von der Arbeit kurz weg wandern
Fragst du dich ob es wirklich sinnvoll ist so strikt abzuschneiden oder ob es nicht eher um eine bessere Beziehung zur Arbeit geht
Ich zweifle daran dass es den perfekten hebel gibt um abzuschalten das ganze ist oft ein stück weit populärer rat der in der praxis nicht passt
Eine andere raumzeit Perspektive könnte sein dass Arbeit und Freizeit sich vermischen statt gegeneinander zu kämpfen und man übt Übergänge statt einen starren stopp zu erzwingen