Ich stehe gerade vor einer Situation, die mich echt nachdenklich macht. Seit ein paar Monaten teile ich mir mit einer Freundin ein Auto, weil es für uns beide finanziell einfach sinnvoller ist. Anfangs war alles klar geregelt, aber jetzt fängt es an, kompliziert zu werden. Sie nutzt es oft für spontane kleine Fahrten, ohne das immer zu sagen, und ich habe das Gefühl, ich trage mehr zu den Kosten bei, als ich es eigentlich nutze. Ich frage mich, ob so eine informelle Fahrgemeinschaft auf Dauer überhaupt funktionieren kann, ohne dass eine Seite sich ausgenutzt fühlt. Irgendwie wünsche ich mir eine klarere Lösung, aber ich möchte auch die Freundschaft nicht belasten.
Das klingt echt belastend, du fühlst dich unfair behandelt, weil du mehr zahlst als du nutzt, und du willst die Freundschaft nicht riskieren.
Vielleicht wirkt es sinnvoll eine klare Kostenregel festzuhalten und regelmäßig zu prüfen wer wie viel fährt und wer wofür bezahlt.
Vielleicht hat sie das so nicht gesehen und denkt Fahrten können einfach so passieren ohne Blick auf die Bilanz.
Habt ihr schon ehrlich darüber gesprochen und könnt ihr eine einfache Regel festlegen die fair ist?
Vielleicht funktioniert so eine Vereinbarung nur kurz und am Ende fühlt sich wieder jemand ausgenutzt.
Statt nur über Geld zu reden könntest du den Fokus auf gemeinsame Verantwortung legen und schauen wie ihr die Fahrgemeinschaft als kleines gemeinsames Projekt seht.