Ich sitze hier nach Feierabend und starre auf den Bildschirm, obwohl ich eigentlich längst den Laptop zuklappen sollte. Irgendwie komme ich einfach nicht mehr runter. Seit wir im Homeoffice sind, verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben total. Ich frage mich, ob es anderen auch so geht, dass man abends einfach nicht mehr abschalten kann.
Ja das kenne ich. Der Kopf rattert nach Feierabend noch und der Bildschirm flackert vor sich hin. Abschalten scheint fast unmöglich geworden.
Aus psychologischer Sicht mischt sich der Rhythmus von Arbeit und Privatem im Homeoffice oft zu einer dichten Nebelzone. Kleine Aufgaben ziehen weiter und der Blick auf den Timer klappt nicht mehr.
Vielleicht habe ich es falsch verstanden und du meinst eher dass der Laptop dich begleitet statt abzuschalten.
Klingt dramatisch, aber ich frage mich ob das wirklich am Homeoffice liegt oder ob es Muster sind die man in jeder Arbeitsform kennt.
Vielleicht geht es nicht nur ums Abschalten sondern darum wie wir Entscheidungen treffen wie viel Gedanken wir dem Abend geben.
Was wäre wenn du heute Abend einfach etwas ganz anderes machst statt auf den Bildschirm zu starren?