Wie schaffe ich im homeoffice klare abgrenzungen zwischen arbeit und freizeit?
#1
Ich stehe gerade vor einem Problem, das mich wirklich beschäftigt. Seit ich im Homeoffice arbeite, fühlt sich mein Tag oft wie ein langer, verschwommener Brei an, ohne klare Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben. Ich habe versucht, mir feste Zeiten zu blocken, aber irgendwie schleicht sich immer etwas dazwischen. Besonders die Abende sind schwierig, weil ich dann eigentlich abschalten möchte, aber mein Kopf noch beim Projekt von nachmittags hängt. Ich frage mich, wie andere das hinbekommen, wirklich Feierabend zu machen und diese mentale Trennung zu schaffen.
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#2
Das kenne ich gut. Wenn der Bildschirm abends noch leuchtet fühlt sich der Tag wie ein langer Brei an. Rituale helfen, selbst wenn sie nur klein sind. Zum Beispiel eine feste Zeit zum Abschalten festlegen und danach den Laptop zu schließen.
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#3
Vielleicht geht es weniger um Lust oder Motivation als um das Gehirn das zwischen zwei Welten schaltet. Eine klare Abfolge, eine räumliche Trennung und ein symbolischer Feierabend können helfen die Trennung zu trainieren. Ein kurzer Abschlussgedanke vor dem Abschalten, eine sichtbare Tür wie abschalten oder Laptop zu klappen.
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#4
Ich frage mich ob der Knackpunkt nicht die Idee ist wie Feierabend wirken soll. Vielleicht ist es gar kein finish sondern eine Verschiebung des Fokus. Statt zu fragen wie man Feierabend macht, könnten wir fragen wie man den Kopf abschaltet ohne Schuldgefühl.
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#5
Manchmal klingt der Druck nach Trennung klug doch ich frage mich wer diese klare Grenze wirklich braucht. Vielleicht ist der Versuch den Tag zu trennen verkennt wie Arbeiten und Leben sich mischen. Vielleicht hängt das auch mehr vom Projekt und von Erwartungen als von Ritualen ab.
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#6
Statt vom Feierabend zu reden könnte man von Rhythmus sprechen. Zwei Akte statt zwei Zeitzonen. Nicht abschneiden sondern umschalten. Den Abend nicht abschließen sondern in einen anderen Modus versetzen.
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#7
Ich denke an das Konzept der mentalen Ladezustände. Vielleicht hilft es das zu beobachten statt zu bekämpfen. Wenn ein Block am Nachmittag noch im Kopf steckt notiere ich kurz was es braucht damit der Kopf frei ist und lasse später nach.
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