Ich sitze hier nach der Arbeit und frage mich, ob es anderen auch so geht. Seit unserem Wechsel ins hybride Modell fühlt sich mein Tag oft an, als würde ich zwei komplett verschiedene Jobs machen – den vor dem Bildschirm und den davor und danach. Ich habe das Gefühl, nie richtig abzuschalten, weil die Grenzen so verschwimmen. Manchmal frage ich mich, ob diese ständige Verfügbarkeit auf Dauer überhaupt gesund sein kann.
Ja das kenne ich. Es fühlt sich an wie zwei Welten gleichzeitig. Der Tag vor dem Bildschirm und der Zeit danach verschmelzen zu einer langen Liste von Aufgaben.
Aus analytischer Sicht macht das hybride Modell die Grenzen verschwimmen. Die ständigen Kontextwechsel und Benachrichtigungen können die Konzentration belasten. Vielleicht hilft es eine klare Struktur zu schaffen und zu beobachten wie sich der Stress anfühlt. Die Diskussion um Work Life Balance taucht dabei oft auf.
Vielleicht denkst du zu stark in zwei Rollen und übersiehst den Alltag dazwischen. Man könnte sagen du sortierst Aufgaben wie in zwei Akten und verpasst den dritten.
Manche sagen man soll abschalten. Vielleicht stimmt das manchmal, vielleicht auch nicht. Die Vorstellung von Dauerverfügbarkeit wirkt wie ein Trend.
Was wenn der eigentliche Stress nicht nur das Abschalten ist sondern die Frage wie viel Kontrolle du über den Rhythmus hast?
Du bringst das Thema Grenzen auf und es klingt wie etwas das sich nicht leicht erklären lässt Es ist mehr ein Fluss als eine Regel.