Ich sitze hier eigentlich schon seit einer Stunde im Homeoffice und starre auf den Bildschirm, aber ich kriege einfach nichts mehr geschafft. Eigentlich sollte mein Tag längst zu Ende sein. Irgendwie schleppe ich dieses Gefühl, noch nicht genug gemacht zu haben, jeden Abend mit aufs Sofa. Fällt es euch auch schwer, nach der Arbeit wirklich abzuschalten? Ich habe das Gefühl, die Grenze zwischen Job und Privatleben ist bei mir komplett verschwommen.
Es wirkt müde. Du sitzt am Bildschirm und der Gedanke bleibt hängen dass der Tag schon vorbei sein sollte. Vielleicht ist das ein Zeichen dass du wirklich Abschalten musst auch wenn es schwer fällt.
Vielleicht dreht sich dein Kopf wie eine Schleife. Du schaffst heute nichts mehr weil dein Kopf noch auf zu viel Reize programmiert ist. Ein kurzer Rhythmuswechsel mit festen Pausen könnte helfen und dich daran erinnern dass der Feierabend existiert.
Vielleicht missverstehe ich dich ich glaube du wolltest eigentlich Ruhe vor der Firma finden statt dich unter Druck zu setzen. Du sitzt hier seit einer Stunde und hörst eher das Sofa rufen als den Bildschirm, oder?
Vielleicht geht es hier nicht um eine klare Grenze, sondern um den Rhythmus des Tages. Der Gedanke an Feierabend entsteht oft aus dem inneren Tempo und nicht aus dem Kalender.
Ein Konzept das hier passt ist Flow. Vielleicht findest du ihn wenn du eine Aufgabe wählst die dich wirklich fesselt statt nur zu abhaken.
Skeptisch bleibst du vielleicht und das ist okay. Vielleicht liegt der Druck nicht nur bei dir sondern daran wie Arbeit heute organisiert ist und wie wir ihn abbilden.