Ich sitze hier und schaue auf unsere monatlichen Auswertungen. Eigentlich läuft das Geschäft gut, aber ich habe das Gefühl, dass wir uns zu oft in denselben manuellen Prozessen verlieren, die einfach nur Zeit fressen. Neulich habe ich mit einem Bekannten gesprochen, der meinte, er hätte durch eine Art Prozessautomatisierung im Business richtig Luft für sein Team geschaffen. Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Bei uns fühlt es sich oft so an, als würden wir das Rad immer wieder neu erfinden, anstatt uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ich frage mich, ob andere diese innere Zerrissenheit zwischen "so haben wir es immer gemacht" und dem Potenzial, das da vielleicht schlummert, auch kennen.
Ja das kenne ich. Man fühlt sich sicher und gleichzeitig festgehalten, als würden die monatlichen Auswertungen sich wie ein Labyrinth aus alten Ritualen anfühlen.
Man könnte die Prozesse visuell kartieren und testen welche Schritte wirklich Mehrwert bringen bevor man Automatisierung einführt.
Vielleicht denke ich zu simplistisch, aber Automatisierung klingt oft nach Knopfdruck und sofort freier Luft, aber in Wirklichkeit steckt viel Handwerk dahinter.
Was wenn die eigentliche Frage nicht ist wie wir schneller arbeiten sondern welche Schritte wirklich sinnvoll sind?
Statt von Automatisierung zu reden könnte man von Fokussierung sprechen und eine Auswahl der wenigen wirklich wichtigen Schritte treffen.
Ich bleibe skeptisch, oft wirkt der Technikfokus als Ablenkung von echten Problemen und verführt dazu den Aufwand zu steigern statt den Wert zu erhöhen.