Ich stehe gerade vor einem kleinen Rätsel in meinem Alltag. Seit ich versuche, meine Arbeitswoche im Voraus zu strukturieren, habe ich zwar mehr geschafft, aber es fühlt sich irgendwie steif an. Die größte Herausforderung ist für mich, wirklich Puffer für Unvorhergesehenes einzuplanen. Ich habe das Gefühl, mein Zeitplan zerbricht sofort, wenn etwas dazwischenkommt, und dann bin ich den ganzen Tag nur noch am Reagieren. Wie geht ihr damit um, dass eure Pläne auch atmen können?
Pufferzeiten sind für mich wie Luft im Kalender. Wenn etwas Unerwartetes dazwischenkommt bleibe ich gelassen und der Tag läuft weiter statt zu brechen.
Ich plane mit Puffer in jedem Block und lasse manchmal zwei bis drei Aufgaben unterm Strich übrig. So endet kein Termin im Chaos.
Vielleicht verstehe ich Puffer als zusätzliche Freizeit statt als Schutz der Arbeit. Dann endet man mit kurzen Pausen statt echten Zwischenräumen.
Mir klingt das hübsch doch Puffer lösen nicht das eigentliche Problem der Schwankungen. Vielleicht ist mehr Synchronisation zwischen Aufgaben wichtiger.
Was wenn Pufferzeit nicht Rettungsanker ist sondern das Normalmaß der Arbeit. Dann atmet der Plan wirklich mit statt gegen ihn zu arbeiten.
Statt ständig von Puffer zu sprechen könnte man von Resilienzzeit reden und das Konzept auf andere Bereiche übertragen.