Ich sitze hier schon wieder am späten Abend am Küchentisch und arbeite, während eigentlich längst Feierabend sein sollte. Eigentlich wollte ich heute mit meinem Partner kochen, aber das ist wieder ins Wasser gefallen. Irgendwie fühlt es sich an, als ob ich ständig nur reagiere – auf E-Mails, auf Slack-Nachrichten, auf die nächste Deadline. Ich vermisse dieses Gefühl, wirklich Herr meiner eigenen Zeit zu sein. Wie schafft ihr es, nicht ständig in diesem reaktiven Modus zu stecken und euch bewusst Freiräume zu schaffen?
Du bist nicht allein mit dem Gefühl ständig zu reagieren und das soll dich nicht an deiner Leistungsfähigkeit zweifeln lassen
Vielleicht hilft es zwei feste Zeitfenster am Tag zu vereinbaren in denen du Mails checkst
Ich kenne das ich schaffe es erst gar nicht loszulassen und lasse das Abendlicht länger dauern bis ich koche statt zu hetzen
Manche ratschläge klingen gut doch ich frage mich ob zwei feste Fenster wirklich reichen oder ob das nur ein gutes Wortspiel ist
Eine andere Sichtweise fragt vielleicht ob die eigentliche Frustration nicht an den Erwartungen liegt den Moment wirklich zu gestalten
Freiräume zu entwickeln bedeutet manchmal zuerst die Idee zu benennen und dann zu schauen wie viel davon wirklich realisierbar ist