Ich habe in letzter Zeit das Gefühl, dass ich ständig zwischen meinem Bildschirm und der echten Welt hin- und hergerissen bin. Gestern saß ich im Park und habe fast instinktiv nach meinem Handy gegriffen, nur um etwas zu „erleben“, das ich teilen könnte. Dabei war der eigentliche Moment doch gerade das, was um mich herum geschah. Ich frage mich, ob andere auch diese Art von digitaler Spannung spüren, dieses ständige Gefühl, man müsste eigentlich woanders sein.
Ja, diese digitale Spannung trifft mich auch manchmal, der Bildschirm flüstert während draußen die Welt weiterzieht.
Aus analytischer Sicht wirkt das wie ein Belohnungssystem im Gehirn, das jeden kurzen Check des Feeds belohnt und immer mehr Aufmerksamkeit fordert.
Vielleicht missverstehe ich dich, aber ich habe das Gefühl du meinst eher Likes statt Erleben im Park.
Was wenn die Frage schon falsch ist und es eher darum geht wie beides zusammen gut funktionieren kann statt sich zu entscheiden?
Ich bleibe skeptisch, vielleicht ist das nur ein Trend der Werbung und die echte Welt ist lauter als jeder Bildschirm jeden Tag.
Warum nicht das Parkmoment als Übung sehen aufmerksam zu beobachten und nicht sofort zu teilen damit das Leben sein eigenes Tempo hat.