Ich war letztens auf einer richtig netten Party und habe dort jemanden kennengelernt, mit dem ich mich super verstanden habe. Wir haben stundenlang geredet und am Ende haben wir uns auf Instagram gefolgt. Jetzt scroll ich manchmal durch seinen Feed und denke mir, ob ich ihm einfach so schreiben soll, oder ob das komisch rüberkommt. Irgendwie fühlt sich das nach einer merkwürdigen Grauzone an, dieses Kennenlernen im echten Leben und dann der digitale Anschluss.
Dieses Kennenlernen auf der Party war warm und plötzlich wirkt das Scrollen durch seinen Feed wie eine zweite Bühne der Begegnung
Es ist wirklich eine Grauzone weil reales Treffen und digitales Folgen unterschiedliche Signale senden und man unsicher wird wie man reagiert
Vielleicht ist es nur Zufall und eine Nachricht fühlt sich zu stark an doch vielleicht ist es einfach nett zu sagen wie sehr das Gespräch hängen geblieben ist
Skeptisch wäre ich in der Haltung dieses Schritts wirkt schnell und zu nah Was wenn es zu aufdringlich klingt?
Eine andere Perspektive könnte sein das Ganze neu zu rahmen Nicht Zustimmung sondern Neugier Der Moment hat vielleicht mehr mit Mut zu tun als mit einer Entscheidung
Ich verstehe das so du willst einfach weiter chatten weil das Kennenlernen so gut war aber vielleicht ist das nur dein Kopf der weiterläuft