Ich habe letztens angefangen, mir diese True-Crime-Dokus auf verschiedenen Streaming-Plattformen anzusehen, und jetzt frage ich mich, ob das eigentlich noch gesund ist. Abends schaue ich eine Folge nach der anderen und merke, wie mich das runterzieht, aber ich kann auch nicht wirklich aufhören. Irgendwie fühlt es sich an, als würde ich in eine Art True-Crime-Rabbit-Hole fallen. Ich bin unsicher, ob andere das ähnlich erleben oder ob ich einfach eine Pause brauche.
Das klingt ehrlich anstrengend, ich spüre mit dir wie sich das runterziehen anfühlt, wenn man abends Folge auf Folge jagt. Vielleicht merkst du, wie True Crime Dokus dich fesseln und der Kopf trotzdem weiter arbeitet.
Vielleicht hast du eine Gewohnheitsschlinge gebaut. Nachtzeit und zu kurze Pausen reichen nicht, das Nervensystem bleibt im Alarmmodus, oder vielleicht ist es doch nur Gewohnheit.
Vielleicht denkt dein Kopf es sei eine Jagd nach Fakten und nicht Angst. Du sammelst Stimmungsbilder statt Ruhe zu finden.
Vielleicht geht es weniger um die Inhalte als um das Bedürfnis nach Kontrolle über Angst. Man könnte das Thema auch anders anpacken mit leichten Inhalten oder einer Pause aber man braucht nicht gleich eine Diagnose.
Was wenn die eigentliche Frage nicht ist ob du pausieren musst sondern wie du die Neugier so ordnest dass der Tag danach noch funktioniert?