Ich sitze hier und grüble über etwas, das mir letzte Woche passiert ist. Bei einer internen Sicherheitsüberprüfung hat ein Kollege meine Methode, Passwörter für Testsysteme zu verwalten, gesehen und fast schon erschrocken reagiert. Ich hatte sie in einer einfachen Textdatei auf einem Netzlaufwerk abgelegt, das eigentlich nur für unser Team zugänglich ist. Für mich war das immer der praktische Weg, weil diese Passwörter sich ständig ändern und wir sie schnell brauchen. Jetzt frage ich mich, ob das wirklich so eine unverzeihliche Nachlässigkeit war oder ob es in solchen speziellen Fällen vielleicht vertretbar ist. Irgendwie beschäftigt mich das seitdem.
Das macht mich nervös Passwörter sind extrem sensibel und ein Netzlaufwerk das nur das Team sehen soll wirkt riskant
Aus sicherheitssicht ist Textspeicherung auf Netzlaufwerken problematisch weil sie unverschlüsselt sind und Änderungen kaum nachvollziehbar bleiben
Vielleicht habe ich dich falsch verstanden und du willst sagen dass es doch okay war weil ihr selten darauf zugreift
Sollte man überhaupt Passwörter so speichern oder ist das nur ein Reflex aus der Praxis
Ich bleibe skeptisch die Begründung klingt zu glatt und eine echte Lösung braucht klare Regeln statt Ausreden
Vielleicht geht es gar nicht um die Passworte sondern darum wer Zugriff hat und wie schnell man veraltete Daten sicher austauscht