Ich stehe gerade vor einer Frage, die mich schon länger beschäftigt. Nachdem ich jetzt ein paar Jahre selbstständig bin, merke ich, dass ich zwar gut darin bin, meine eigentliche Arbeit zu machen, aber die ganze Planung für später – also wirklich für die Zeit, in der ich mal nicht mehr so viel oder gar nicht mehr arbeiten möchte – irgendwie immer vor mir herschiebe. Ich habe das Gefühl, dass ich da nicht der Einzige bin, der das Thema Altersvorsorge als Freiberufler etwas stiefmütterlich behandelt. Wie geht ihr damit um, wenn ihr an die Zukunft denkt?
Ich kenne das. Altersvorsorge bei Freelancern verschwindet oft hinter dem Tagesgeschäft und plötzlich ist der Plan nur noch eine Idee am Rand.
Aus analytischer Sicht könnte man zuerst klären was wirklich wichtig ist welche Unsicherheit gilt welche Möglichkeiten es gibt und wie viel Zeit realistisch investiert werden kann.
Vielleicht stelle ich die Fragestellung gerade in Frage doch oft kommt Planung erst wenn der Alltag kippt und dann ist es zu spät?
Ich bin skeptisch ob Berater wirklich helfen oder ob man nicht auch mit einfachen kleinen Schritten klar kommt
Neu gedacht könnte es um Lebensqualität gehen statt um eine stumme Rendite also wie sich Sicherheit anfühlt und wie man damit umgeht
Ein Konzept das manchmal auftaucht heißt flexible Altersvorsorge doch wie das praktisch funktionieren soll bleibt unklar
Ich schreibe mir oft kurze Notizen auf und probiere danach kleine Schritte aus statt das große Ziel sofort anzugehen