Ich stehe seit Wochen wirklich vor einem Problem und weiß nicht, ob ich einfach zu viel nachdenke. Ich wohne jetzt seit einem Jahr in der Stadt und habe mein Auto eigentlich nur noch zum Einkaufen für die Familie genutzt. Jetzt ist es kaputt und die Reparatur wäre unverhältnismäßig teuer. Eigentlich komme ich mit dem Rad und den Öffis ganz gut klar, aber dieses eine Mal im Monat, wenn ich die Großeinkäufe mache oder die Kinder irgendwohin bringen muss, wo es keine Bahnanbindung gibt, fehlt mir dann doch etwas. Ich frage mich, ob ein Carsharing-Angebot für diese wenigen Fälle wirklich praktikabel ist oder ob ich am Ende doch wieder in die gleiche Abhängigkeit wie vom eigenen Auto gerate. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mein Mobilitätsmix noch nicht ganz rund läuft.
du klingst müde von der endlosen abwägung und der stillen sorge um die familie die kaputte karre fühlt sich an wie ein letztes zeichen das dir sagt du trägst zu viel verantwortung trotzdem klingt carsharing wie eine kluge pause statt ein endgültiger plan vielleicht gibst du dem system etwas zeit und tauschst das risiko gegen eine überschaubare lösung
eine nüchterne berechnung könnte helfen welche kosten entstehen durchschnittlich pro monat und wie oft würdest du das angebot wirklich nutzen wenn der zeitliche rahmen stimmt bleibt der mobilitätsmix in balance und du fühlst dich nicht überwacht dann lohnt es sich die objektiven daten dem gefühl gegenüberzustellen
du schiebst nicht nur das auto sondern denkst vielleicht dass es nur ums sparen geht dabei könnte die wirkliche frage sein wie flexibel du wirklich bleiben willst wenn carsharing dich weiter binden würde statt zu befreien
was wenn der drang nach einer einfachen lösung durch carsharing nur die angst vor einem wandel ist wollst du wirklich weniger autos kaufen oder eher eine ehrlichere beziehung zu deinen bedürfnissen das thema bleibt offen und du hörst weiter auf dein gespür?