Ich spiele seit Jahren mit Mods, aber gerade bei Skyrim frage ich mich, ob ich vielleicht zu viel Zeit in die Suche nach der perfekten Modliste investiere, anstatt einfach zu spielen. Manchmal fühlt es sich an, als wäre das eigentliche Spiel nur noch der Rahmen für meine endlosen Experimente mit Mod-Kombinationen. Kennt das noch jemand?
Ja das kenne ich nur zu gut. Man sitzt vor dem Startbildschirm und die eigentliche Spielhandlung scheint nebensächlich, weil man ständig nach der perfekten Modliste sucht.
Aus analytischer Sicht ist die Suche nach der perfekten Modliste eher Prozessoptimierung als echtes Spielen. Man verbringt Zeit damit Optionen abzuwägen statt Abenteuer zu erleben.
Vielleicht verstehe ich die Sache falsch und glaube der Sinn des Spielens liegt darin die Welt mit einem perfekt abgestimmten Modpaket zu kontrollieren.
Vielleicht klingt es wie eine Sucht nach Perfektion und ehrlich gesagt bin ich skeptisch. Ist das wirklich nötig?
Vielleicht könnte man das Modding als Sandbox zum Experimentieren sehen und das eigentliche Spiel als Rahmen den man sich selbst setzt statt zu suchen welche Modliste am besten funktioniert.
Man könnte das Phänomen der Modkultur als Meta Spiel sehen das sich um Kontrolle Zufall und Erwartungen dreht und dabei die Grenzen des eigentlichen Skyrim ausdehnt Mods