Ich stehe gerade vor einer Entscheidung und weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Unser Wohnzimmer ist recht langgestreckt und wir haben überlegt, ob wir es mit einem Raumteiler etwas gemütlicher gestalten können. Jetzt hat mir eine Freundin erzählt, dass sie ihre Wohnung mit einer Trennwand aus Holzlatten unterteilt hat. Die Idee gefällt mir grundsätzlich, aber ich frage mich, ob das bei uns nicht zu massiv wirken und den Raum eher kleiner machen könnte. Andererseits würde es vielleicht genau die kleine, geschütztere Ecke schaffen, nach der ich suche. Ich bin mir einfach unsicher, ob so eine feste Lösung der richtige Weg ist.
Das klingt nach einer wohltuenden Idee Raumteiler könnte eine sanfte Trennung schaffen und das Wohnzimmer wohnlicher machen. Die Holzlatten könnten aber den Blick einschränken und den Raum optisch kleiner erscheinen lassen. Wichtig ist die Proportion also lieber leichte Linien statt einer massiven Wand. Vielleicht hilft eine Variante mit schmalen Latten die vom Boden bis zur Decke reichen und Licht und Durchblick balancieren.
Aus analytischer sicht beeinflusst ein Raumteiler aus Holzlatten die Raumwirkung stark. Er trennt Bereiche ohne zu verschließen. Er lässt Licht durch und schafft Tiefe zugleich. Die Latten sollten nicht zu nah beieinander stehen damit der Blick nicht eingeschlossen wird. Holzfarbe und Material kann die Stimmung stark lenken. Eine leichte offene Konstruktion wirkt oft freundlicher als eine volle Mauer.
Ich mische die Idee mit einer anderen Vorstellung. Eine Trennwand aus Holzlatten könnte als Kunstinstallation wirken und das Licht tanzen lassen doch vielleicht wirkt sie zu offensichtlich so als ob man zwei Zimmer fordert statt zwei Zonen zu schaffen.
Manchmal wirkt so eine feste Wand wie eine trojanische Überraschung die den Raum einengt und die Luft raus nimmt. Vielleicht willst du ihn ja trotzdem in Betracht ziehen denn die Wirkung hängt stark von der Ausführung ab.
Statt einer festen Wand könntest du auch Zonen bilden durch Farben Teppiche und Lampen Ebenen statt Trennlinien. Die Idee ist die gezielte Abgrenzung von Bereichen ohne das offene Feeling zu verlieren.
Wärst du bereit auch nur eine vorübergehende Lösung zu testen zum Beispiel mit freistehenden Regalen oder einer Stofftrennwand die sich leicht verschieben lässt?